Miteinander loslegen – So war der erste „Cup der Vielfalt“
Silvia Bors (links) und Katharina Genc (rechts) zusammen mit dem Maskottchen Milo am Cup der Vielfalt.
Bunte Masken aufziehen, die Augen bedecken und eine Runde blind Fußball spielen, dies und noch andere Sportarten konnten auf dem inklusiven Sportevent „Cup der Vielfalt“ getestet werden. Ziel der Veranstaltung war es Sportler und Parasportler zusammen zu bringen. Unter dem Motto „Miteinander loslegen“ konnten Menschen aus der gesamten LEADER-Region sich mit dem Thema Para-Sport auseinander setzen und ins Gespräch kommen.
Anke Molderings und Iris Jentgens organisieren die komplette Veranstaltung ehrenamtlich. Für sie ist es eine Herzensangelegenheit, denn eine enge Freundin, die Dressurreiterin Regine Mispelkamp ist Para-Sportlerin. „Der Para-Sport bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die er verdient“, so Molderings. Es gäbe noch viel Nachholbedarf.
Trotz des eher ungemütlichen Wetters am Veranstaltungstag, kamen einige Besucher und probierten die verschiedenen Sportarten aus. Neben Bogenschießen, Disc-Golf, Geschicklichkeitsspielen und weiteren Ballsportarten, konnten die Besucher mal in die Rolle eines sehbehinderten Menschen schlüpfen. Mit speziellen Brillen, die die Sicht erschweren, liefen die Teilnehmer mit einem Blindenstock durch einen Hindernisparcours.
Im Festzelt fanden Vorführungen des Rollstuhl-Tanzes statt. Prominente Persönlichkeiten unterstützen das Projekt. So gab es eine Podiumsdiskussion zwischen der erfolgreichsten Dressurreiterin der Welt, Isabell Werth und der preisgekrönten Para-Dressurreiterin Regine Mispelkamp. Die Kerkener Bürgermeisterin Iris Itgenshorst, besuchte ebenfalls die Veranstaltung und befürwortete die Förderung durch die LEADER Region Mittlerer Niederrhein e.V.
Der „Cup der Vielfalt“ soll alle zwei Jahre statt finden. Das Projekt wird von der LEADER Region Mittlerer Niederrhein e. V. gefördert. Insgesamt 23.051,88 Euro fließen in das Projekt. Die LEADER-Region fördert mit Geldern der Europäischen Union verschiedene Projekte in den Kommunen Kerken, Grefrath, Kempen, Wachtendonk, Rheurdt und Issum. Die LEADER-Fördergelder werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (kurz: ELER) zur Verfügung gestellt.






